Urlaub in der Atacamawüste

Die Atacamawüste in Chile ist eine der trockensten Landschaften der Erde. Neben diesem Fakt locken aber auch abwechlungsreiche Naturschauspiele wie gigantische Dünen, Vulkane, Geysire, Salzseen mit Flamingos und heiße Quellen in die Region.

Passende Reiseangebote

Atacama Reisebaustein

Die bizarre Schönheit der Atacamawüste im Norden von Chile wird Sie ins Staunen versetzen. In 4 Tagen erkunden Sie die Höhepunkte von San Pedro de Atacama und Umgebung.


  • 4 Tage
  • ab/bis Calama
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • ab 2 Personen

Chile Clásico Rundreise

Die abwechslungsreichen Höhepunkte Chiles lernen Sie auf dieser 12-tägigen Reise kennen. Von der Wüste Atacama über idyllische Seen führt die Reise in das atemberaubende Patagonien.


  • 12 Tage
  • ab/bis Santiago de Chile
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 2–12 oder 2–18 Teilnehmer

Chile Norte Rundreise

In 14 Tagen gelangen Sie mit deutschsprachiger Reiseleitung zur trockensten Wüste der Welt im Norden Chiles mit Sanddünen, Lagunen mit kristallklarem Wassern & Salzseen.


  • 14 Tage
  • ab/bis Santiago de Chile
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • 4-15 Teilnehmer

Unterwegs in der Atacamawüste

Ausgangsort in der Atacamawüste ist meist der kleine Andenort San Pedro de Atacama auf 2.440 Metern Höhe. Das touristische Zentrum ist der Startpunkt für Erkundungen der vulkangespickten Region. Von San Pedro de Atacama aus können die Täler Valle de la Muerte und das beliebte Valle de la Luna besichtigt werden. Der Salar de Atacama ist die Heimat von Flamingos und malerische Lagunen befinden sich in der Hochebene des Altiplano. Die extremen Landschaftsformationen laden auch zu Abenteuerurlaub ein, die Dünen kann man mit dem Sandboard herunterrauschen, es kann sich auf Mountainbikes oder Pferde geschwungen werden und der Besuch wird mit einem perfekten Sternenhimmel belohnt. 

San Pedro de Atacama

San Pedro de Atacama befindet sich ca. 100 km südöstlich von Calama und besteht selbst nur aus einer handvoll Straßen und Adobehäusern. Die zentrale Plaza glänzt mit der 1744 erbauten, im schlichten Stil gehaltenen Kathedrale. Außerdem befindet sich hier ein interessantes archäologisches Museum, welches vom belgischen Pater Gustavo Le Paige gegründet wurde. Es zeigt die Kultur der ansässigen Atacameños. Das älteste Haus Casa Incaica steht ebenso an der Plaza.
 In den schmalen Gassen finden sich allerlei Touranbieter, Restaurants, Souvenirläden und verschiedenste Unterkunftsmöglichkeiten.
Im Schatten des mächtigen Vulkans Licancabur, mitten in der trockensten Wüste der Welt, ist San Pedro de Atacama Ausgangspunkt für die Höhepunkte der Atacamawüste mit ihren Lagunen, Vulkanen, Geysiren und bizarren Wüstenlandschaften.

Valle de la Luna y de Muerte

Die mondartige Landschaft des Valle de la Luna (Mondtal) hat dem Ort rund 12 km westlich von San Pedro de Atacama den Namen gegeben. Neben gewaltigen Sanddünen finden sich hier eindrucksvolle Felsformationen. Attraktionen sind die Piedra de Coyote, die Salzhöhlen, das Amphitheater und die Felsformation Tres Marias. Zum spektakulären Sonnenuntergang tummeln sich die meisten Besucher auf der Duna Mayor, wo man einen traumhaften Ausblick über das Mondtal erhält. Unweit des Valle de la Luna befindet sich das Valle de la Muerte – das Todestal bzw. manchmal auch Marstal (Valle de la Marte) genannt. 

Beide Orten können im Rahmen einer organisierten Tour ab San Pedro de Atacama oder mit dem Fahrrad besucht werden. Außerdem kann hier auch Sandboarding praktiziert werden. 

Pukará de Quitor

Die im 12. Jahrhundert erbaute terrassenartige Festung Pukará de Quitor liegt oberhalb des Río San Pedro und hat einen tollen Blick über San Pedro bis zum Salar de Atacama. Sie diente der Verteidigung der Oase, die auch als Wohnstätte für die Atacameños diente, gegen feindliche Gruppe aus den Hochebenen der Anden. Im Jahr 1540 eroberten die Spanier unter der Hand von Francisco de Aguirre in einem blutigen Kampf den letzten Rückzugsort der damals hier herrschenden Inkas. Die Festung ist leicht von San Pedro aus zu erreichen, da sie sich nur drei Kilometer nordwestlich davon befindet. 

Tatio Geysir

Dass die Atacamawüste eine Region der Superlative ist, beweist sich auch bei den Tatio Geysiren auf einer Höhe von 4.320 Metern. Es stellt das drittgrößte Geysirfeld überhaupt und das am zweithöchsten gelegene Geysirfeld der Welt dar. Die indigene Bevölkerung nannte dieses Gebiet, »Tata Tatio« – der »rauchende Vater«. An vielen der rund 80 Schloten brodelt und köchelt es und Dampfsäulen steigen in die kalte Andenluft. Die Aktivität der Geysire ist zwischen 6 und 7 Uhr morgens am höchsten, weswegen die Touren ab San Pedro de Atacama noch vor Tagesbeginn starten. Die Geysire liegen in ca. 100 km nordöstlicher Richtung von San Pedro Atacama. 

Salar de Atacama

Der Salar de Atacama ist ein gigantischer Salzsee mit ca. 3000 km² Fläche südlich von San Pedro de Atacama. Der Osten des Salars gehört zu einem kleinen Teil zum Nationalreservat Los Flamencos. Durch Verdunstung des Wassers in der abflusslosen Senke bleibt eine stark salzhaltige Schicht zurück. Die grobe, rauen, weißen Schicht Salz ist teilweise vermischt mit Lehm und Sand. Das zufließende Wasser bildet an einigen Stellen Lagunen, die Lebensraum für Flamingos und Krebse bilden. Besonders bekannt ist die Laguna Chaxa mit einer größeren Population von Flamingos (Andenflamingo, James-Flamingo und Chileflamingo), die besonders zum Sonnenuntergang eine schöne Stimmung bietet. Weitere Lagunen sind die Laguna Cejar, Ojos del Salar und Laguna Tebinquinche.

Lagunas Altiplanicas

Auf über 4.000 Metern befinden sich die Lagunas Miscanti und Miñiques. Die intensive Farbgebung der tiefblauen Lagunen, der schneebedeckten Berge und der kargen Altiplano-Landschaft bildet ein traumhaftes Fotomotiv. Am Ufer ziehen Vicuña Herden vorbei und die Luft wird merklich dünner. Die Lagunen sind im Rahmen eines Tagesausflugs ab San Pedro zu erreichen.

Toconao

Das Dorf Toconao liegt südlich von San Pedro entlang der Ruta 23 auf dem Weg zum Salar de Atacama und zu den Lagunas Altiplanicas. Die Ortsmitte wird von einer schönen Kolonialkirche mit dreistufigem Glockenturm geziert, die 1744 erbaut wurde. Das für die Kirche verwendete Liparita Gestein wird von den Bewohnern auch als Material für Kunsthandwerk genutzt. Sehenswert ist der Friedhof mit eindrucksvoller Kulisse der Wüste und umgebenden Vulkane. 

Socaire

Socaire ist eine kleine Ortschaft auf 3.250 Höhenmetern und wird größtenteils von Landwirtschaft dominiert. Hier sticht vor allem die Kolonialkirche als Sehenswürdigkeit hervor.


Wie komme ich am besten in die Atacamawüste?

San Pedro de Atacama ist Ausgangsort für Erkundungen der Atacamawüste. Mit dem Bus oder dem Flugzeug steuert man zuerst meist Calama an, um dann mit einem privaten Transfer oder dem Bus San Pedro de Atacama zu erreichen. Von Santiago de Chile ist es ein ca. zweistündiger Flug mit LAN oder Sky Airline nach Calama. Weitere Flugverbindungen gibt es ab La Serena. Außerdem steuern verschiedene Busgesellschaften Calama an.
Mietwagen können in Calama gemietet werden, um die Region auf eigene Faust zu bereisen. Die Straße von Calama nach San Pedro ist gut ausgebaut, so wie auch die meisten Straßen in der Region. Die Sehenswürdigkeiten rund um San Pedro de Atacama lassen sich mit einer organisierten Tour oder eigenständig mit dem Mietwagen besuchen. Das Valle de la Luna kann mit dem Fahrrad erreicht werden. In San Pedro de Atacama selbst ist man zu Fuß am besten bedient und es gibt mehrere Fahrradverleihstellen.
San Pedro de Atacama kann auch im Rahmen einer mehrtägigen Tour durch den Salar de Uyuni ab Bolivien (Uyuni oder Tupiza) erreicht werden.

Wann ist die beste Reisezeit für die Atacamawüste?

In San Pedro de Atacama herrscht über das ganze Jahr ein trockenes Klima mit maximal fünf bis sechs Regentagen im Monat. Die höchsten Temperaturen und geringsten Niederschläge herrschen von Dezember bis Februar. Deswegen liegt die Hochsaison zwischen November und April.


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