Urlaub in der Seenregion Chiles

Die malerische Seenregion Chiles bietet mit saftig grünen Wiesen, grasenden Kühen, schneebedeckten Vulkane und tiefblauen Seen und Lagunen ein Postkartenmotiv nach dem nächsten. Die Siedlungsgeschichte deutscher Einwanderer hat hier auch immer noch ihre Spuren hinterlassen. Niedliche Orte mit Fachwerk und rote Kirchturmspitzen runden das Urlaubsidyll ab. 

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  • 5 Tage
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  • ab 1 Person

Unterwegs in der Seenregion Chiles

Die Seenregion Chiles erstreckt sich zwischen den Städten Los Angeles und Puerto Montt in der Region Araukanien und Los Lagos. In der oberen Hälfte bietet Temuco Zugang zu den majestätischen Araukanienwäldern. Die Kleinstädte Pucón am Lago Villarrica und Puerto Varas am Lago Llanquihue sind beliebte Ausgangspunkte für Erkundungen der chilenischen Schweiz und allerlei Outdoor-Aktivitäten. Die Panamericana führt durch die Landschaft mit tiefblauen und türkisfarbene Gletscherseen, grüne Täler und naturbelassene Wälder, idyllische Dörfer, buntgefärbte Holzhäuser und ein spektakuläres Vulkanpanorama. Die Region eignet sich ideal für Mietwagentouren auf eigene Faust, da die touristische Infrastruktur gut erschlossen ist. Puerto Montt im Süden bietet dann Zugang zur Isla Chiloé.

Temuco

Die südchilenische Stadt Temuco ist das Zentrum der indigenen Gemeinde der Mapuche, die dem Ort auch seinen Namen gegeben haben. Temuco bedeutet »Wasser der Temupflanze«. Temuco ist die Hauptstadt der Región de la Araucanía im Kleinen Süden Chiles. Der Zentrum der schachbrettartig angelegten Stadt ist die Plaza Aníbal Pinto mit der modernen Kathedrale. Temucos Bedeutung als industrielles Zentrum wird im lebhaften Mercado Municipal deutlich – hier findet man neben allerlei Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen auch die größte Dichte an Kunsthandwerk. Die Fería Libre gegenüber des Bahnhofs ist ein weiterer lebendiger Marktplatz. Die Kultur der Mapuche wird im Mapuchemuseum (Museo de la Araucania) vermittelt. Einen schönen Ausblick erhält man vom Monumento Natural Cerro Ñielol nördlich des Zentrums.

Nationalpark Conguillío

In der näheren Umgebung befindet sich der traumhafte Nationalpark Conguillío auf fast 60.000 Hektar. Die Silhouetten der Araukarienbäume geben der Region auch den Spitznamen Las Paraguas (Regenschirme). Zahlreiche Seen und Lagunen sowie der aktive Vulkan Llaima dominieren das Bild des Nationalparks. Im Sommer locken Trekkingtouren, im Winter kann man Ski fahren. Zugang findet man von Curacautín im Norden oder an der Lagune Captrén. 

Villarica

Villarrica mit rund 45.000 Einwohnern liegt etwa 85 km südöstlich von Temuco am Westufer des Lago Villarrica. Der kleine Touristenort befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Nationalparks Villarrica und Huerquehue, die mit vielfältigen Aktivitäten zu einem Besuch einladen. Die von den Spaniern 1552 gegründete Stadt unterlag mehreren Mapuche Angriffen und befand sich fast 300 Jahre in einem Dornröschenschlaf. Erst in den 1980er Jahren geriet Villarrica wieder auf das touristische Radar und lockt nun mit Unterkunftsmöglichkeiten in direkter Seelage. Im Museo Histórico-Arequelógico Municipal können einige Mapuche-Artefakten eingesehen werden.

Pucón

Pucón am Lago Villarrica ist zwar deutlich kleiner als die benachbarte Stadt Villarrica, aber hat touristisch gesehen mehr zu bieten und befindet sich näher am Vulkan Villarrica. Hier hat sich ein touristisches Zentrum auf internationalem Niveau entwickelt. Verschiedene Outdooraktivitäten locken Jung und Alt an: die Besteigung des aktiven Vulkans Villarrica ist auch für Bergsteigeranfänger mit ausreichend Kondition geeignet, es gibt Möglichkeiten für Rafting, Trekking, Baden in Thermalquellen und das Baden am schwarzen Sandstrand. Im chilenischen Sommer zwischen Dezember und März ist Pucón allerdings hoffnungslos überlaufen und es lohnt sich auf eine Unterkunft in der Nähe der Nationalparks Villarrica und Huerquehue auszuweichen. Im Zentrum von Pucón gibt es jedoch alles, was das Herz begehrt: Restaurants mit internationalen Speisen, Boutiquen, Outdoorgeschäfte, Reiseveranstalter und Banken. Die Avenida O'Higgins ist Haupteinkaufsstraße.

Nationalpark Villarica

Der 63.000 Hektar große Nationalpark Villarrica ist besonders vom aktiven Straovulkan Villarrica geprägt. Rucapillan - das Haus des Teufels wird der Vulkan Villarrica in der Sprache der Mapuche genannt. Nicht selten sind aufsteigende Rauchfahnen aus dem Vulkanschlot zu sehen. Im Rahmen einer geführten Bergtour kann der Vulkan Villarrica bestiegen werden. Gemütlichere Wanderer kommen bei verschiedenen Rundtouren oder einer Tour zu Pferd auf ihre Kosten. Im Winter entwickelt sich der Park zu einem Skizentrum. Der Nationalpark Villarrica reicht von Araukarien- und Lengawäldern (Südbuchen) über karge, vulkanisch geprägte Schotterflächen bis hin zu Gletscherregionen. Das einzigartige Ökosystem schafft Lebensraum für verschiedenste heimische Tierarten wie Guiña, Quique, Puma, Pudu, Chilla und Culpeo. Der Park grenzt im Osten direkt an den argentinischen Nationalpark Laní mit dem Vulkan Lanín (3.776 Meter). 

Nationalpark Huerquehue

Der 1967 gegründete Nationalpark Huerquehue steht etwas im Schatten des benachbarten Parque Nacional Villarrica und wartet jedoch mit traumhafter Natur auf. Kleine Flussläufe und Wasserfälle, kristallklare Lagunen und die bergige Landschaft eignen sich perfekt als Wanderziel. Entlang durch prächtige Wälder mit den altehrwürdigen Araukarien Bäumen geht es zu den drei kleineren Seen Lago Chico, Lago Toro und Lago Verde. Der Sendero de los Lagos führt auf ein Hochplateu mit spektakulärem Blick auf den Vulkan Villarrica bei klarer Sicht. Mit viel Glück kreist auch ein majestätischer Kondor in luftiger Höhe. Am größten ist der Lago Tinquilco, wo sich auch die Parkverwaltung der Conaf und Campingmöglichkeiten befinden. 

 

Valdivia

Valdivia wurde 1552 vom Namensgeber und Eroberer Pedro de Valdivia gegründet. Es folgten Jahrhunderte der versuchten Einnahme der strategisch gelegenen Hafenstadt bis im 19. Jahrhundert eine besondere Blütephase begann. Deutsche Handwerker und ihre Familien bekamen Land versprochen, machten sich dieses zu Nutze und verwandelten die südliche Region Chiles zum führenden Industriezentrum. Bis heute prägen deutsche Straßen- und Firmennamen das Gesicht Valdivias, welches jedoch in Folge von Erdbeben schon oft zerstört wurde. Der deutsche Einfluss lässt sich auch in der gastronomische Szene finden. In der Brauerei Kunstmann gibt es deutsch-chilenische Fusionsküche und das lokal gebraute Bier. Sehenswert sind außerdem der Fischmarkt an der Uferpromenade, die Isla Teja mit dem Botanischen Garten und der Universidad Austral de Chile sowie der Parque Saval. Interessante Museen sind das Museo Histórico y Arqueológico Mauricio van de Maele sowie das Kunstmuseum für zeitgenössische Kunst. Schiffsfahrten können auf dem Calle Calle Fluss bis zur Mündung unternommen werden, wo Seelöwen, Seehunde und viele Arten von Wasservögeln beobachtet werden können.

In der Umgebung von Valdivia können drei spanische Forts aus dem 17. Jahrhundert besichtigt werden. Die Festung Corral, Niebla und San Sebastián sollten Valdivia vor Piraten und anderen Seemächten schützen. 

Osorno

Osorno ist Wirtschaftszentrum in einer agrarwirtschaftlich geprägten Umgebung. Neben der zentralen Plaza mit Kathedrale San Mateo steht in Osorno das älteste erhaltene Haus deutscher Siedler – die Casa Mohr Pérez. Weitere typische Kolonialhäuser stehen vor allem in der Calle Juan Mackenna. Die Casa de Enrique Schuller kann man heute als Kulturzentrum Sofia Hott besichtigen. Im Museo Histórico Municipal erhält man auch einen Einblick in die Kunst und Kultur der Mapuche Gemeinde. Auf dem Mercado Central de Osorno kann man in das trubelige Leben der 150.000 Einwohner Stadt eintauchen.
 

Nationalpark Puyehue

Tipp

Östlich von Osorno an der Grenze zu Argentinien befindet sich der Nationalpark Puyehue. Im Sector Aguas Calientes gibt es ein Besucherzentrum und Übernachtungsmöglichkeiten. Durch die malerische Seenlandschaft des Parks führt die Ruta Internacional CH 215 über den Paso Cardenal Antonio Samoré - ein tolles Panorama und im Winter oft der einzige offene Übergang nach Argentinien (Bariloche). Etwas weniger besucht ist der höher gelegene Parkteil Anticura. Sie können im Park zu schönen Wasserfällen wandern, die therapeutische Wirkung des Thermalwassers genießen und verschiedene Wassersportaktivitäten ausüben. Ein Aufenthalt im kalten immergrünen Regenwald ist wahrer Balsam für die Seele. Der höchste Gipfel im Park ist der aktive Vulkan Puyehue (2.236 Meter).

Lago Llanquihué

Der Lago Llanquihué ist nach dem Lago General Carrera in Patagonien mit 86.000 Hektar Fläche der zweitgrößte See Chiles. Das Panorama wird vor allem durch den majestätischen Vulkan Osorno, welcher gern mit dem Fuji auf Japan verglichen wird, geprägt. Am Südufer des Sees liegt die Stadt Puerto Varas, im Westen die Ortschaft Frutillar und im Norden Puerto Octay, welche allesamt auf eine deutsche Siedlungsgeschichte zurückblicken und noch immer von dieser geprägt sind. So kann man hier in den Cafés »kuchen« bestellen, fährt an der Freiwilligen Feuerwehr oder dem »colegio alemán« vorbei.
Ensenada am Südufer des Lago Llanquihue ist Ausgangspunkt für Erkundungen des Nationalparks Vicente Pérez Rosales sowie des Vulkans Osorno und den Saltos de Petrohue. Der Lago Llanquihue ist das Zentrum des Tourismus in der Seenregion und bietet vielfältige Aktivitätsmöglichkeiten.
 

Frutillar und Puerto Octay

Tipp

Frutillar ist eine koloniale Musterstadt am Westufer des Lago Llanquihue. Die Stadt besteht aus einer Oberstadt (Frutillar Alto) nahe der Panamericana und einer Unterstadt (Frutillar Bajo), wobei Frutillar Bajo der touristische Teil in Seenähe ist. Entlang der Uferstraße gibt es Restaurants und zahlreiche Hotels. Hauptsehenswürdigkeit ist das Museo Colonial Alemán, welches die Geschichte der deutschen Siedler in dieser Region wiedergibt. Im Museum findet man allerlei Gegenstände aus der Zeit der deutschen Kolonisatoren, wobei wenig auf die harten Jahre der Urbarmachung des sumpfigen Landes, welches den Siedlern zur Verfügung gestellt wurde, eingegangen wird. Von Frutillar erhält man auch einen exzellenten Blick auf den Vulkan Osorno. Direkt an der Uferpromenade befindet sich das moderne Kulturzentrum Teatro del Lago. Hier finden die traditionsreichen Semanas Musicales de Frutillar statt, ein Festival klassischer Musik in der letzten Januar- und ersten Februarwoche.

Puerto Octay ist ein kleines Dorf am nordwestlichen Rand des Lago Llanquihue und hat circa 3.500 Einwohner. Der Name des Orts leitet sich von einem der ersten Siedler ab namens Cristino Ochs. Immer wenn jemand nach dem Ort fragte, wurde der Laden von Señor Ochs als Referenzpunkt genannt. Der Ausdruck »Donde Ochs hay« (»Wo es Ochs gibt«) wandelte sich zu Octay. Die Architektur der Gemeinde ist stark von den deutschen Siedlern beeinflusst. Auch hier gibt das Museo El Colono Einblick in die Einwanderergeschichte.
In der Nähe befindet sich die Halbinsel Centinela, die beliebtes Ziel einheimischer Touristen in den Sommermonaten ist. In der Umgebung wird intensiv Landwirtschaft betrieben, teilweise mit großen Viehbeständen. Die Umgebung ist sehr vielfältig und kennzeichnet sich durch sanft hügelige Weiden und üppige Vegetation.

Puerto Varas

Antonio Varas war im 19. Jahrhundert Innenminister Chiles und förderte die deutsche Einwanderung rund um den Lago Llanquihue. Das nach ihm benannte Puerto Varas wurde 1854 am Südufer des Sees gegründet. Bekannteste Sehenswürdigkeit ist die deutsche Pfarrkirche Sagrado Corazón de Jesús, die an eine Kirche im Schwarzwald erinnern soll. Sie können durch die rosenbewachsenen Gärten schlendern, den Blick auf den Vulkan Osorno genießen und das vielfältige gastronomische Angebot von Puerto Varas nutzen. Hier finden viele Veranstaltungen, wie Livemusik auf der Plaza, das Regenfestival in den Wintermonaten oder der »Kuchentag«, statt. Auf dem lokalen Markt wird Kunsthandwerk aus ganz Chile angeboten. Die Stadt ist Ausgangspunkt für Ausflüge um den Llanquihue-See, in den Nationalpark Vicente Perez Rosales und zu den Vulkanen Osorno, Calbuco und Tronador.

Nationalpark Vicente Pérez Rosales

Der Nationalpark Vicente Pérez Rosales im Kleinen Süden Chiles wurde 1926 gegründet und ist somit der älteste Nationalpark Chiles. Eins überquerten Araukarier und jesuitische Missionare hier die Anden, heute tummeln sich viele Touristen im beliebten Ausflugsziel der Seenregion. Der Nationalpark liegt etwa 60 km östlich von Puerto Varas in den Anden, hat eine Fläche von 231.000 Hektar und erstreckt sich bis an die Grenze zu Argentinien. Der Park umfasst den 2.652 Meter hohen Vulkan Osorno, den Gebirgssee Todos los Santos, welcher nach Argentinien führt, die Saltos de Petrohué des gleichnamigen Flusses und Valdivianischen Regenwald.

Puerto Montt

Puerto Montt ist eine Hafenstadt in der Seenregion Chiles und Tor nach Patagonien. Hier beginnt und endet die legendäre Carretera Austral. Puerto Montt selbst hat nicht viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, verfügt aber über die entsprechende touristische Infrastruktur. Das Monumento a la Colonización Alemana nahe der Plaza de Armas erinnert auch in Puerto Montt noch heute an die deutsche Besiedlung. Im Hafengebiet und auf dem Fischmarkt Angelmo werden Fisch und allerlei Kunsthandwerk feilgeboten. In den Fischrestaurants sollten Sie unbedingt Paila Marina (eine Suppe mit Meeresfrüchten), Cancato (Auflauf aus Fisch, Chorizo, Käse und Tomate) oder Seeigel probieren. Unterhalb des Fischmarktes liegt der Canal de Tenglo und gegenüber befindet sich die Isla Tenglo.
Internationale Kreuzfahrtschiffe und Fähren mit dem Ziel Chiloé oder Patagonien stoppen auf ihrer Route an den Fjorden der Regionen Aysén und Magallanes oft in Puerto Montt.

Nationalpark Alerce Andino

Der Nationalpark Alerce Andino befindet sich etwa 50 km östlich von Puerto Montt und wurde eingerichtet, um die letzten Bestände der stark bedrohten Patagonischen Zypresse zu schützen. Im Alerce Andino Nationalpark stehen Bäume, die bis zu 50 Meter hoch und beinahe 3.000 Jahre alt sind. Ein riesiges Bergmassiv, tiefe Täler, Lagunen und Seen wie der Lago Chapo und die Flüsse Chaicas und Lenca prägen den knapp 40.000 Hektar großen Nationalpark. Sie können den Park bei einer individuellen oder geführten Wanderung erkunden.

Valle Cochamó

Wilden Regenwald und steile Granitwände à la Yosemite, die jedes Kletterherz höher schlagen lassen, gibt es im Valle Cochamó im Süden Chiles. Das Valle Cochamó ist ein Eldorado für jeden Aktiv- und Natururlauber. Durch den valdivianischen Regenwald geht es ab dem Dorf Chochamó nach La Junta inmitten der beeindruckenden Felswände. Ausflüge auf den Cerro Arcoiris oder zu Wasserfällen führen durch die einmalige Landschaft und bieten traumhafte Panoramablicke.


Wie komme ich am besten in die Seenregion Chiles?

Im Rahmen einer Chile Rundreise wird meist der Flughafen in Puerto Montt angesteuert, welcher Verbindungen nach Santiago de Chile, Balmaceda (Carretera Austral), Punta Arenas und Concepción mit den Airlines LAN, Jetsmart und Sky anbietet. Alle Städte in der Seenregion sind gut an das Straßennetz angeschlossen. Die gut ausgebaute Ruta 5 führt über Temuco nach Osorno, Puerto Varas bis nach Puerto Montt. Nahezu jeder Ort lässt sich auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Dennoch sollten die Distanzen nicht unterschätzt werden. Von Santiago de Chile bis nach Puerto Montt sind es rund 1.000 Kilometer.

Aus Argentinien führt eine Passverbindung von Junín de los Andes nach Pucón am Lago Villarrica. Weiter im Süden geht es von Bariloche und Villa La Angostura durch den Nationalpark Puyehue nach Osorno. Des Weiteren kann man im Rahmen der Navigation über den Allerheiligensee eine Chile Reise mit Argentinien kombinieren.

Wann ist die beste Reisezeit für Seenregion Chiles?

In der chilenischen Seenregion ist das Klima vergleichbar mit Deutschland und es gibt vier Jahreszeiten. Da Chile jedoch auf der Südhalbkugel liegt, verlaufen die Jahreszeiten hier entgegengesetzt. Empfehlenswert ist eine Reise in die Region Los Lagos von circa Oktober bis April. Absolute Hochsaison ist zwischen Mitte Dezember und Februar, da dann viele Chilenen selbst Urlaub und das eigene Land bereisen. Reservierungen im Vorfeld sind dann auf jeden Fall ratsam. In der Nebensaison (März/April, Oktober/November) können Sie mit weniger Touristenmassen rechnen und Ihre Chile Reise etwas flexibler gestalten. Im chilenischen Winter (Juni bis August) liegt hier unter Umständen auch in den tieferen Lagen Schnee und auf den Vulkanen können Sie in den Skigebieten Ski fahren. Einige Nationalparks bzw. Unterkunftsmöglichkeiten sind in den Wintermonaten geschlossen.

Generell sind viele Regionen in Los Lagos von starken Niederschlägen geprägt.


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