Urlaub im Valle del Elqui

Das Valle del Elqui im Norden von Chile ist das Herzstück der Pisco-Produktion des Landes und umwirbt die Besucher mit seiner magischen Aura und der traumhaft schönen Landschaft. Der spektakuläre Sternenhimmel in der Nacht lädt zum staunen und sich in ferne Galaxien träumen ein.

Passende Reiseangebote

La Serena & Elquital Baustein

Die Kolonialstadt La Serena an der Küste Chiles und das magische Valle del Elqui – Heimat das Pisco – bieten ein abwechslungsreiches Programm im Kleinen Norden Chiles.


  • 4 Tage
  • ab/bis La Serena
  • private deutschsprachige Reiseleitung
  • ab 2 Personen

Urlaub im Valle del Elqui

Ausgangspunkt für einen Besuch im magischen Valle del Elqui ist die Küstenstadt La Serena. Landeinwärts führt die Straße entlang durch eine wüstenartige Landschaft mit kleinen Dörfern, die von weinbewachsenen Hängen und dem Río Elqui durchbrochen wird. Das Wasser des Flusses schafft ein subtropisches Paradies, welches allerlei Früchte und insbesondere Trauben für die Pisco-Herstellung gedeihen lässt. Das Elqui Tal und das ruhige Ambiente hat die Entstehung eines spirituellen Zentrum Chiles begünstigt und es finden sich hier zahlreiche esoterische Gemeinschaften. Tief unter der Erde befinden sich hier große Quarzvorkommen und Magnetismus, was von den Gesundheitszentren genutzt wird.

La Serena und Umgebung

La Serena

La Serena ist eine Kolonial- und Küstenstadt ca. 470 Kilometer nördlich der Hautpstadt Santiago de Chile gelegen. Als zweitälteste Stadt Chiles, 1544 gegründet, wurde die Stadt im 20. Jahrhundert nach dem Plan einer kolonialen „Mustersiedlung“ ausgebaut. Der Faro Monumental ist das Wahrzeichen von La Serena. Von oben kann man bis ins benachbarte Coquimbo schauen. Weitere Sehenswürdigkeiten befinden sich an der Plaza de Armas mit der Kathedrale. Neben dem kolonialen Zentrum und einigen Museen locken auch die Strände am kühlen Pazifik nach La Serena. Hier kommen besonders Wellenreiter auf ihre Kosten. Der Playa El Faro oder Cuatro Esquinas laden zum verweilen ein. Etwas außergewöhnlicher ist ein Spaziergang durch den Japanischen Garten Kokoro No Niwa. Der Straßenmarkt La Recova ist ein ausgezeichneter Ort, um typische Mitbringsel aus Chile zu erstehen.

Coquimbo

Coquimbo ist der Nachbarort von La Serena und zeichnet sich vor allem durch den Hafen aus. Im Zuge der expandierenden Gold- und Kupferindustrie im 19. Jahrhundert siedelten sich hier viele Europäer, insbesondere Engländer, an. Im heutigen Barrio Inglés sollten Sie das Nachtleben nicht verpassen. In Coquimbo ist der Strand La Herradura sehenswert.

Naturreservat Pingüino de Humboldt

Der Nationalpark Pingüinos de Humboldt an der nördlichen Spitze der Region Coquimbo besteht aus den Inseln Chañaral, Damas und Choros. In den chilenischen Sommermonaten zwischen Oktober und April tummeln sich vor der Küste gigantische Buckel-, Blau- und Finnwale. Auch die restliche Tierwelt mit Humboldpinguinen, Seelöwen oder Kormoranen ist beeindruckend und weiße Strände runden das Idyll ab. Die kleinere Isla Damas kann im Rahme von Bootstouren besichtigt werden. 

Nationalpark Fray Jorge

Der Nationalpark Fray Jorge ist ein einzigartiger Naturraum in der Region Coquimbo. Hier gedeiht ein prächtiger subtropischer Feuchtwald mit mehr als 440 Baum- und Pflanzenarten inmitten einer eigentlich wüstenartigen Region. Die Pflanzenwelt holt sich ihren Wasserbedarf nur aus dem mystischen Morgennebel. Der Nationalpark bietet Lebensraum für kleinere Tiere, wie den Degu, das Chinchilla und Wüstenfüchse.

Valle de Elqui

Das Elquital zeichnet sich durch grüne Weinfelder, karge Berghänge und den absolut klaren azurblauen Himmel aus. Wichtige Orte im Valle del Elqui sind die Stadt Vicuña, das träumerische Pisco Elqui oder die kleineren Orte Alcohuaz, Cochiguaz, Monte Grande, Paihuano, Horcón oder Rivadavia. 

Vicuña

Der Ort Vicuña ist Geburtsort der Dichterin und Nobelpreisträgerin Gabriela Mistral und touristisches Zentrum des Elquitals. Der Dichterin ist ein eigenes Museum gewidmet. Andere Besucher zieht vor allem der klare Sternenhimmel, das wunderbare Klima, die angenehme Atmosphäre und das Nationalgetränk Chiles – der Pisco – in das Valle del Elqui. Der Torre Bauer, benannt nach einem Bürgermeister des Orts, im Zentrum von Vicuña beherbergt die Tourist-Information, wo man sich über Erkundungen in der näheren Umgebung informieren kann. Vicuña ist idealer Ausgangspunkt für einen Besuch im Elquital.

Pisco Elqui

Die Straße durch das Elquital schlängelt sich entlang kleiner Dörfer und prächtiger weinbewachsener Täler bis sie Pisco Elqui erreicht. Pisco Elqui ist ein 1.000 Seelen Dorf und künstlicheres Zentrum des Elquitals. Hier haben sich viele Hotels und Restaurants niedergelassen und es gibt viele Attraktionen. Den Namen erhielt das Dorf im vergangenen Jahrhundert, um die Bedeutung des Piscos für Chile zu sichern. Neben Pisco-Eis kann man hier auch den Herstellungsprozess des Getränks aus der Moscatel-Traube beobachten. Bei Doña Josefa am Ortsrand von Pisco Elqui wird der Pisco auf traditionelle Art und Weise ohne Zugabe von Chemikalien in einem kleinen Familienbetrieb destilliert. Ansonsten lädt die zentrale Plaza mit Kirche und schattigen Plätzchen zum verweilen ein.

Observatorien

Besucher werden in den Nachtstunden ins staunen geraten. Aufgrund der geringen Lichtverschmutzung und dem meist sehr klaren Nachthimmel eröffnen sich selbst dem einfachen Auge abermillionen von Sternen, Galaxien und Sternschnuppen. An rund 350 Tagen im Jahr beeinträchtigen weder Wolken noch Staub die klare Sicht. Interessierte Besucher kommen bei einer geführten Tour in einem der Observatorien auf ihre Kosten. Mamalluca ist eine kleine, privat geführte Sternenwarte, die für Einzelpersonen und -gruppen Führungen anbietet. Die Guide sind gut informiert und können wissenswerte Informationen über Sterne und Sternenkonstellationen liefern. In etwas familiärerem Ambiente kann auch eine Tour im Observatorium Pangue gebucht werden. Die Touren starten im Büro in Vicuña und führen über eine Schotterpiste auf eine Erhöhung, wo das Observatorium ein 25 Zoll Teleskop beherbergt.

Professioneller ist das Cerro Tololo Observatorium, ein Gemeinschaftsprojekt US-amerikanischer und chilenischer Universitäten, welches aber nur an wenigen Tagen im Jahr Besuchern offen steht und eine langfristige Reservierung erfordert. Auch die Oberservatorien von Las Campanas und La Silla müssen lange im Voraus gebucht werden.


Wie komme ich am besten ins Valle del Elqui?

Im Rahmen einer Chile Reise können La Serena und das Elquital im Kleinen Norden Chiles von der Hauptstadt Santiago oder von der Atacamawüste angesteuert werden. Es gibt Bus- oder Flugverbindungen ab Santiago de Chile. Die Anfahrt mit dem eigenen Wagen ist auch möglich. Die Metropolregion La Serena/Coquimbo ist gut an das Busnetz angeschlossen. Von Santiago bis nach La Serena sind es ca. 6 bis 7 Stunden Busfahrt, je nachdem welches Terminal in Santiago der Abfahrtsort ist. Von La Serena führt die 41-CH nach Vicuña ins Valle del Elqui. Von Vicuña können die weiteren Orte im Elquital erreicht werden. Es fährt auch ein lokaler Bus bis Pisco Elqui. Die Fernverkehrsstraße 41-CH führt über einen Pass nach Argentinien.

Wann ist die beste Reisezeit für das Valle del Elqui?

Das Valle del Elqui lässt sich ganzjährig bereisen und ist durch ein lokales Wüstenklima geprägt. Im Elquital fallen das ganze Jahr über so gut wie keine Niederschläge und der Temperaturdurchschnitt liegt bei ca. 12 Grad, obwohl es dabei tagsüber sehr heiß werden kann und nachts fallen die Temperaturen rapide ab. 


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